Dorade in der Salzkruste / Sea Bream in a Salt Crust

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Einen frohen Ostermontag wünsche ich Euch allen! Ich liebe Ostern und eigentlich dekoriere ich gerne jedes Jahr. Dieses Jahr war aber alles ein wenig anders und ich denke, dies gilt für viele. Durch den Covid-19 Virus durfte die Mehrheit der Menschheit sowie wir auch Zuhause bleiben. Durch das ständige Zuhause sein habe ich dann Ostern gar nicht so schnell auf mich zukommen sehen. Letztendlich habe ich 3 Tage vorher erst realisiert, dass Ostern vor der Türe steht und mit meinem Verlobten beschlossen es dieses Jahr ganz ruhig und ohne grosses Spektakel Ostern einfach nur zu genießen. Die ganze Quarantänezeit hindurch haben wir super viel gekocht, ein wenig gebacken und viele neue Rezepte ausprobiert. Wahrscheinlich so wie die meisten von Euch ;) Nur der auf Instagram berühmte Bananenkuchen hat es bisher nicht geschafft, da ich Bananen leider nicht allzu gut vertrage.

Am Karfreitag selbst gab es traditionell Fisch – Dorade im Salzkrusten-Mantel um genau zu sein. Der Fisch war traumhaft saftig und perfekt durchgegart, weshalb ich das Rezept heute mit Euch teilen möchte. Es muss ja nicht immer Ostern sein, gar Karfreitag, um einen guten Fisch in der Küche zu zaubern. Auch könnt Ihr das Rezept mit anderen Fischsorten machen – ob Dorade oder nicht spielt da weniger eine Rolle. Für uns war es optimal, da wir beide Dorade gerne essen.

Nun, hier zum super einfachem Rezept, welches wir von der App Fooby übernommen und angepasst haben:

Was Ihr braucht:
2 Doraden, mittelgross, ausgenommen
½ Bio Zitrone
2 Knoblauchzehen
3 Zweige Thymian
1-2 Zweige Rosmarin
1-2 EL Olivenöl

1 ½ kg Salz (grosskörnig wäre super, normales geht auch)
2 Eiweisse
25 ml Wasser

Backofen auf 240°C Heissluft vorheizen.

  1. Die Dorade solltet Ihr bereits ausgenommen bestellen – dann habt Ihr es um einiges leichter. Jedoch sollte der ganze Fisch inklusive Schwanz und Kopf vorhanden sein. Wir haben zwei mittelgrosse Doraden (für jeden Eine) im Supermarkt bestellt. Zuhause wird der Fisch dann erstmal gründlich unter Wasser gewaschen und ein ausgespült und zum Schluss abgetupft
  2. Jeder Fisch wird nun gefüllt mit ein paar Scheiben Zitrone, Knoblauch, Thymian und Rosmarin. Das Olivenöl nehmt Ihr um die Fische zu bestreichen.
  3. Nun geht es an die Salzmischung. Hierzu solltet Ihr das Salz mit dem Eiweiss und dem Wasser schön vermischen, bis sich alles gut verteilt hat.
  4. Auf einem grossen Backblech (mit Backpapier) verteilt Ihr ca ¼ bis ⅓ der Salzmischung. Es kann ruhig eine kleine Schicht sein, jedoch gross und breit genug damit beide Fische darauf Platz finden. Nun könnt Ihr den Rest des Salzes nehmen und die Fische damit eindecken. Achtet darauf, dass der Salz schön angedrückt wird und nichts mehr vom Fisch zu sehen ist.
  5. Auf in den Backofen! Der Fisch sollte im vorgeheiztem Backofen (240°C) ca. 30 Minuten garten. Danach herausnehmen und weitere 10 Minuten abkühlen lassen. Mit einem grossen Messer, bzw. dem Messerrücken könnt Ihr nun die Salzkruste aufklopfen um diese dann zu entfernen. Die Dorade kann dann entweder direkt serviert werden oder vorher filetiert werden.
    Als Beilage haben wir uns zu einem Gurkensalat mit Dill entschieden. Aber auch auch Salzkartoffeln oder ein knackiger Salat passen prima!

Und nun… Guten Appetit!

Sea Bream in a Salt Crust

Happy Easter Monday everyone! I hope you all had a lovely long holiday weekend, even if you sat most of the time at home due to the Covid-19 virus that has been capturing most of the world these days. We likewise stayed home this Easter, as most of the past weeks. The only time we do really go outside is for our dogs – meaning a good 3-4 times a day for a longer walk. I think the dogs love this time the most of all; finally mom and dad are home almost all the time! I do go to the office once in a while, being alone there I can work well and check on the incoming mail. Mostly, however, I work remotely from home.

As almost everyone else, we continued working on our cooking and baking skills these days. We’ve been making almost everything ourselves, from flour to breads, to pizza and pasta. Traditionally, on Easter Friday we always eat fish – which is exactly what we did this time, too. We decided to go for a sea bream as it is one of my favourite fish and wanted to try baking it in a salt crust for the very first time. I can tell you this: a) it is so, so easy! and b) it is oh-so-tasteful!

We used the app from Fooby and switched up the recipe only a little bit.

Here is what you need:

2 gutted sea breams (or any other fish, really), medium sized, one for each person
½ organic lemon
2 garlic cloves
3 sprigs of thyme
1-2 sprigs of rosemary
1-2 Tablespoons Olive Oil

1 ½ kg of salt
2 egg whites
25 ml water

Pre-heat the oven to 240°C

And here is what to do:

  1. First of all make sure that the sea bream is gutted when ordered / bought – this will save you time and is so much nicer on your kitchen boards. Then, clean the fish thoroughly with cold water inside out and dry it with some kitchen paper.
  2. Once done, fill both fish with pieces of lemon, garlic, thyme, and rosemary. Then brush the fish outside with olive oil.
  3. Now, mix the salt, egg whites and water in a large bowl until everything is well mixed.
  4. Use ¼ to ⅓ of the salt mixture and spread it on a baking sheet (with baking paper) large enough for the two fish to fit on. The bottom lining of the salt mixture can be thin – there is no need to add heaps of salt. The lay the fish on the salt and use the rest of the salt mixture to cover up the fish. You should not be seeing any of the fish afterwards (see the photo).
  5. Once done, place the fish into the pre-heated (240°C) oven and let it steam for 30 minutes. Once it is done, take out the fish in the salt crust and let it sit for another 10 minutes.
  6. Once cooled down, use the back of a large kitchen knife to break open the salt crust and take out the fish. You are now ready to serve the fish!

    Enjoy!

Hackbraten mit Speck & Ei (English version on the bottom)

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Ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch allen! Neues Jahr, neues Jahrzehnt, ja, sogar eine “neue” Sprache auf diesem Blog. Ich habe eine kleine Umfrage auf Instagram sowie bei Familienangehörigen und Freunden gemacht – es stellt sich heraus, viele würden meine Texte und Rezepte gerne auf Deutsch lesen. Somit werde ich dieses Jahr versuchen Texte in Englisch und Deutsch für Euch zu schreiben.

Apropos neues Jahr – ich hoffe Ihr seid alle gut in das Jahrzehnt gestartet. Bei mir und meinem Verlobten war es ein ruhiger Rutsch dieses Jahr, genauso wie ich es liebe. Wir haben tagsüber noch die Wohnung umdekoriert und vieles umgestellt und zum Abend hin habe ich dann einen Hackbraten mit Speck und Ei, sowie Kartoffelbrei und eine Bratensosse gemacht. Es war köstlich!

Somit möchte ich Euch auch gar nicht allzu lange auf die Folter spannen, hier geht es direkt zum Rezept:

Für einen Gugelhupf Hackbraten braucht Ihr folgendes:

– 1kg gemischtes Hackfleisch
– 4 Mittelgrosse Zwiebeln
– 10 kleine / medium Eier
– etwas Kokosöl (oder Backspray)
– 6 Scheiben Volkorntoastbrot
– 2 EL Olivenöl
– 300g durchwachsener Speck
– 5 EL mittelscharfer Senf
– Salz & Pfeffer

Schritt 1
Zu erst sollte das Toast in einer Schüssel kaltem Wasser eingeweicht werden und der Ofen auf 180°C Unter-und Oberhitze vorgeheizt werden. 6 von den 10 Eiern könnt Ihr bereits hart kochen (ca. 7 Minuten). Danach werden diese abgeschreckt und gepellt.

Schritt 2
Während die Eier noch kochen, könnt Ihr die Backform mit etwas Kokosöl einfetten. Nun nehmt Ihr die Speckstücke und legt die komplette Backform damit aus. Es sollten keine freien Bereiche mehr zu sehen sein.

Schritt 3
In einer grossen Schüssel, mischt das Hackfleisch, 4 Eier, die Zwiebeln (klein gewürfelt), das Olivenöl, das eingeweichte Toast (klein gezupft und ausgedrückt) und den Senf zusammen – am besten mit den Händen. Gleichzeitig könnt Ihr die Mischung anständig mit Pfeffer und Salz würzen – für diejenigen die es schärfer mögen, etwas Chilli Pulver ist auch willkommen.

Schritt 4
Nun könnt Ihr ca ⅔ des gemischten Hacks in die mit Speck ausgelegte Backform füllen. Ihr solltet das Gemisch ruhig etwas andrücken und es nicht zu locker lassen. Desto mehr Luft dazwischen ist, desto eher kann der Hackbraten später zerfallen. Danach legt Ihr die 6 hartgekochten Eier auf die Fleischmischung und bedeckt diese mit dem restlichen Drittel. Auch hier solltet Ihr schauen, dass das Fleisch gut festgedrückt wird.
Danach kommt der Hackbraten für ca 75 Minuten in den Backofen – am besten auf mittlerer Höhe auf ein Rost. Nach der Backzeit solltet Ihr dem Hackbraten gute 15 Minuten Zeit geben um abzukühlen bevor Ihr diesen stürzt.

Meat Loaf with Bacon & Egg

Happy New Year to you all! I hope you had the utmost fantastic start into the new decade. My fiancé and I both took it rather easy, redecorated and reorganised our apartment during the day and in the evening of New Years Eve I decided to make us a good old fashioned meat loaf with bacon and egg – joined by smashed potatoes and a good brown sauce.

Due to several friends, family members and followers (instagram) having requested more German on my social media pages, I have decided to give it a try here on the blog, too. Also, I’ll be honest, I somewhat missed writing in German (although I feel I need some more practice!)

So here comes the recipe!
What you need:

– 1kg minced meat
– 4 medium onions
– 10 small / medium eggs
– a little bit of coconut oil
– 6 pieces of brown toast
– 2 tablespoons of olive oil
– 300g thinly cut bacon
– 5 tablespoons medium spicy mustard
– salt & pepper

Step 1
First of all, make sure to soak the toast in a bowl of cold water. Then, pre-heat the oven to 180°C (heat from above and beyond) and boil 6 of the 10 eggs in hot water until they are hard (approximately 7 minutes). Once the eggs are boiled, you can go ahead and peel these.

Step 2
Whilst the eggs are still boiling, you can already start and oil the inside of the baking dish to make it less sticky later on. Then, line the baking dish with the thinly sliced bacon – making sure there are no spots missed.

Step 3
In a large bowl, mix the minced meat, the onions (cut into small cubes), 4 raw eggs, the mustard, the olive oil and the toast (ripped into small pieces and squeezed out) all together with your hands. Make sure to add a good amount of salt and pepper – and, if you like it spicy, feel free to add chilli flakes.

Step 4
Now you can add around ⅔ of the mixture into the baking dish (laid out with bacon), add the six boiled eggs into it carefully, and then finish off by covering these with the rest of the mixture. Make sure the meat mixture is rather tight in the dish, so that you avoid it breaking later on. Now you can place it into the pre-heated oven and bake it for around 75 minutes. Once it is fully baked, give it around 15 minutes to cool down before turning it over and taking out the meat loaf – ready to serve!

Cooking with the Thermomix: for meat lovers

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Happy Monday! I hope everyone enjoyed the weekend just as much as we did! Although it rained non-stop yesterday, we had a lovely time at a friends home party. I even got to bake some muffins (vanilla with blueberry and chocolate ones!) and generally we ate like kings yesterday.

Shortly before we went to the home party (not knowing that there would be a cook), we cooked up a meat recipe with our Thermomix at home. The recipe (called Bunter Bauerntopf in German) is super easy and we used one from the German Magazine “mein ZauberTopf“.

Cooking with a Thermomix really is dead easy. I have always wanted one, then became skeptical in the beginning of having it and now I am starting to slowly love it. It really takes so much work from you and can basically do everything from cutting, heating things up, keeping the warm, baking bread, making soups, weighing ingredients, to even making ice cream. Really, it can do almost everything. I believe the new ones even have a function where you can add all ingredients into the Thermomix and tell it to cook at a later time so the food is ready when one gets home / or wants to eat later. So cool! I do still enjoy actual cooking and taking on the whole work once in a while, so I will most likely continue with both strategies!